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1 CHANCE 2 CHANGE 23. März 2010

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1 CHANCE 2 CHANGE ist der dringende Wunsch, unser Bewusstsein zu schärfen, dass jeder von uns zu einer notwendigen Veränderung beitragen kann. Eine Veränderung, die nicht nur in den Händen von Politikern und Wissenschaftlern liegt, sondern bei jedem einzelnen von uns.

Vom 31. Mai bis 11.Juni findet in Bonn eine Klimakonferenz statt, die als Vorbereitung und Grundlage der Welt-Klimakonferenz im November 2010 in Mexiko gilt. Ein Treffen, das über den Schutz unseres Klimas und über unsere Zukunft entscheidet.
Doch nicht allein die Politik bestimmt, maßgebend ist besonders, wie jeder einzelne von uns sich dem Problem stellt. Jeder von uns hat einen grundlegenden Einfluss.

Kunst kann Menschen verbinden. Sie kann Menschen motivieren sich zu engagieren und gemeinsam lässt sich oft Unglaubliches erreichen, vielleicht sogar Wunder in Gang setzen. Wir möchten mit 1 CHANCE 2 CHANGE einen Beitrag leisten, der zu einer Initiative für den Schutz unseres Klimas und damit für unser Überleben auf diesem Planeten sensibilisieren soll.

1 CHANCE 2 CHANGE ist eine öffentliche, für jeden zugängige Performance, die den drohenden Klimawandel für jeden einzelnen von uns aufzeigen und unsere individuelle Verantwortung wecken soll. Es ist keine politische Kundgebung, sondern eine schweigende Performance, die unser aller Anliegen wiedergibt. Wir laden dich zur aktiven Teilnahme an der Performance ein. Gib dem Wandel eine Chance! Sei dabei und unterstütze die Aktion gegen den Klimawandel!

1 CHANCE 2 CHANGE
am:
10. Juni 2010
in
48143 Münster
Stubengassenplatz
17:00 Uhr und 17:30 Uhr


Den Ablauf der Performance findest du unter:
1 CHANCE 2 CHANGE – PERFORMANCE

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1 CHANCE 2 CHANGE PERFORMANCE 23. März 2010

Posted by 1chance2change in 1 CHANCE 2 CHANGE - PERFORMANCE.
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1 CHANCE 2 CHANGE – Die Performance ist offen zugängig für jeden Teilnehmer. Zum vereinbarten Zeitpunkt treffen sich die Teilnehmer am Ort der Performance. Alle Teilnehmer sind ganz in weiß gekleidet. Unter dem weißen Oberteil tragen sie zusätzlich ein blaues Oberteil, das vom weißen vollständig verdeckt wird. Zur Orientierung: das Weiß möglichst hell, das Blau an einem mittleren Ton orientiert. Es müssen aber keine neuen Kleidungsstücke angeschafft werden, um teilnehmen zu können. Eventuelle Kopfbedeckungen sollten weiß sein, die Farbe der Schuhe ist frei.
Zu Beginn der Performance hört man einige Trommeln (ca. 3 Minuten). Die Teilnehmer versammeln sich. Dann schweigen die Trommeln, alle Teilnehmer stehen still zusammen (ca.1 Minute). Danach beginnen sie, das weiße Shirt langsam, hoch über den Kopf zu ziehen. Sichtbar wird das zweite blaue Shirt. Danach ziehen sie das weiße Shirt langsam wieder herunter, bis sie vollständig weiß, wie in der Anfangsposition erscheinen.
Während des Hochziehens hört man aus verschiedenen Richtungen lautes Knacken (gequetschte PVC-Flaschen) von den Trommlern.
Das Hoch- und Herunterziehen wird mehrfach wiederholt (ca. 5 Minuten). Als Abschluss hört man wieder Trommeln (ca. 3 Minuten), die Teilnehmer gehen langsam auseinander.

Wer den Wunsch hat, zur Performance beizutragen, aber aus Zeitgründen nicht teilnehmen kann, kann seine Teilnahme dadurch zeigen, dass er an diesem Tag ganz in weiß gekleidet ist.

KLIMAWANDEL 23. März 2010

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Keine Region der Erde bleibt verschont.
Die weltweiten Klimafolgen:

Meere

Unsere Meere sind gute CO2-Speicher, werden sie jedoch mit Kohlendioxid übersättigt, versauern sie: Plankton, Muscheln, Schnecken sterben. Sie stehen aber erst am Anfang der Nahrungskette vieler Meeresbewohner.

Grönland

Schmilzt das grönländische Eis vollständig, könnte der Meeresspiegel weltweit steigen. Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore geht bei diesem Szenario davon aus, dass „nicht nur Manhattan und Floridas Küste verschwinden, sondern auch Holland und große Teile von Bangladesch“. Nach dem Schmelzen des Eises, bleibt Meerwasser zurück, das die Wärme weiter speichert. Das heizt die Erde noch weiter auf.

Die Alpen

Unsere Alpengletscher haben in den letzten 200 Jahren über die Hälfte ihrer Masse verloren – ein ähnlicher Rückgang findet auch weltweit statt. Die Gletscher versorgen die Flüsse über das ganze Jahr mit ihrem Schmelzwasser – sie sind die „Lebensader“ für die Landwirtschaft und sämtliche Großstädte.

Sibirische Tundra

Die Erwärmung  der Erde lässt gefrorene Böden auftauen, wodurch große Mengen an Treibhausgasen wie Methan und CO2 freigesetzt werden können, welche die Erwärmung weiter antreiben. Steigt die durchschnittliche Erdtemperatur, wandert die Vegetation in kühlere Hochgebiete. Für viele Tier- und Pflanzenarten gibt es nur einen Ausweg, wie der österreichische Biologe Georg Grabherr sagt: Sie kommen „in den Himmel“.

New Orleans

Der Wasserdampf aus den Ozeanen ist der Antrieb für Hurrikane. Katrina war zunächst nur ein Gewitter über den warmen Gewässern der Bahamas, das schließlich zu einem Hurrikan wurde. Mit etwa 230 km/h verursachte er meterhohe Wellen, die New Orleans überfluteten. Mehr als 1.200 Menschen starben.

Kommt es zu einem Erliegen des Nordatlantikstrom, könnte das weltweit den Meeresspiegel, die Niederschläge und die Temperatur verändern: Die Region des Nordatlantik würde um mehrere Grad abkühlen, die Region der Südhalbkugel würde sich um mehrere Grad erwärmen. Weltweite Konflikte um überlebenswichtige Regionen sind damit abzusehen.

Sahelzone

Die lebenswichtigen Monsunregen fielen in den letzten Jahrzehnten in der Sahelzone völlig aus. Dadurch gehören in der Region Hungersnöte bereits jetzt zum Alltag, der Klimawandel wird die Lebensbedingungen weiter verschärfen.